halbkugeliggewölbt / konvexflach ausgebreitetgebuckelt (Umbo)genabeltniedergedrückttrichterförmigkegeligglockigRand eingerolltwellig / verbogenkonsolenförmigglattsamtigfaseriggeschupptgrobschuppigflockig (Velumflocken)gerieft / gestreiftrissig / felderigschmierig / schleimigbereiftwarzig / Hüllrestehygrophaneingerollteingebogengerade / scharfgerieftwelligbehangen (Velumreste)gerippt / höckeriggelappt / eingeschnittenLamellenRöhren / PorenPoren (Aufsicht)Leisten / AdernStachelnglattes Hymeniumfaltig / runzeligBecher / ScheibeBauchpilz (Gasteral)freiangeheftet (schmal)breit angewachsenausgebuchtetausgebuchtet mit Zahnkurz herablaufendherablaufendaufsteigendgedrängtentfernt stehenduntermischtgegabeltqueradrigSchneide glattSchneide schartigSchneide anders gefärbtzylindrischkeuligbauchignach unten verjüngtnach unten verdicktwurzelndexzentrischseitenständigungestielt / sitzendgebogenohne Knollerundliche Knollegerandete Knollekeulig verdicktzugespitzt / wurzelndScheide (Volva)Knolle mit ScheideMyzelfilz / Rhizomorphenglattgenetztpunktiert / geflocktfaserig / längsriefigschuppiggenattert / gegürteltbereift (Spitze)schleimighängender Ringaufsteigender Ringdoppelter Ringverschiebbarer Ringgeriefter RingCortina (Schleier)Ringzonevergänglich / flüchtigringlosVelum universalefest / kompaktweich / wattigbrüchigfaserigzäh / korkighohlgekammertknorpeligunveränderlichblauendrötendgilbendschwärzendgraunend / bräunendmilchendMilch farbigwasserfleckigGeruchGeruch unangenehmGeschmack mildGeschmack scharf / bitterLaubwaldNadelwaldWieseauf Holz / TotholzBaumstumpfBrandstelleMykorrhizabüschelig wachsendHutfarbe: WeißHutfarbe: CremegelbHutfarbe: GelbHutfarbe: OrangeHutfarbe: RotHutfarbe: RosaHutfarbe: OckerbraunHutfarbe: DunkelbraunHutfarbe: GrauHutfarbe: SchwarzHutfarbe: OlivgrünHutfarbe: ViolettLamellenfarbe: WeißLamellenfarbe: CremegelbLamellenfarbe: GelbLamellenfarbe: OrangeLamellenfarbe: RotLamellenfarbe: RosaLamellenfarbe: OckerbraunLamellenfarbe: DunkelbraunLamellenfarbe: GrauLamellenfarbe: SchwarzLamellenfarbe: OlivgrünLamellenfarbe: ViolettRöhrenfarbe: WeißRöhrenfarbe: CremegelbRöhrenfarbe: GelbRöhrenfarbe: OrangeRöhrenfarbe: RotRöhrenfarbe: RosaRöhrenfarbe: OckerbraunRöhrenfarbe: DunkelbraunRöhrenfarbe: GrauRöhrenfarbe: SchwarzRöhrenfarbe: OlivgrünRöhrenfarbe: ViolettStielfarbe: WeißStielfarbe: CremegelbStielfarbe: GelbStielfarbe: OrangeStielfarbe: RotStielfarbe: RosaStielfarbe: OckerbraunStielfarbe: DunkelbraunStielfarbe: GrauStielfarbe: SchwarzStielfarbe: OlivgrünStielfarbe: ViolettFleischfarbe: WeißFleischfarbe: CremegelbFleischfarbe: GelbFleischfarbe: OrangeFleischfarbe: RotFleischfarbe: RosaFleischfarbe: OckerbraunFleischfarbe: DunkelbraunFleischfarbe: GrauFleischfarbe: SchwarzFleischfarbe: OlivgrünFleischfarbe: ViolettSporenpulverfarbe: WeißSporenpulverfarbe: CremefarbenSporenpulverfarbe: RosaSporenpulverfarbe: OckerbraunSporenpulverfarbe: RostbraunSporenpulverfarbe: GelbSporenpulverfarbe: RotbraunSporenpulverfarbe: PurpurbraunSporenpulverfarbe: ViolettschwarzSporenpulverfarbe: SchwarzSporenpulverfarbe: OlivgrünSporenpulverfarbe: GrünVerfärbung: blauendVerfärbung: roetendVerfärbung: gilbendVerfärbung: schwaerzendVerfärbung: graunend
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Anhängselröhrling
Essbar Röhrenpilz Saison: Jun – Okt

Anhängselröhrling

Butyriboletus appendiculatus auch: Anhängsel-Röhrling · Gelber Bronzeröhrling · Gelbfleischiger Steinpilz · Laubwald-Anhängselröhrling
Synonyme: Boletus appendiculatus, Tubiporus appendiculatus
Anhängselröhrling
Foto: Holger Krisp
Foto: Anhängselröhrling
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Schematische Form & Farbe

Der Anhängselröhrling ist ein kräftiger Röhrling mit rot- bis kastanienbraunem, trockenem, feinfilzigem Hut und leuchtend gelben Röhren, die auf Druck bläuen. Der gelb genetzte Stiel läuft in einen wurzelnden Fortsatz (Anhängsel) aus, das Fleisch ist fest, gelblich und blaut nur schwach. Er wächst in warmen, kalkreichen Laubwäldern, vor allem unter Eichen und Buchen.

Hut & Fruchtkörper

Form
polsterförmig gewölbt, im Alter oft abgeflacht
Farbe
ockerbraun, kastanienbraun bis rotbraun
Oberfläche
feinfilzig bis lederartig, trocken, uneben, im Alter teils rissig; Huthaut am Rand meist etwas überstehend
Durchmesser
6,0–20,0 cm
030 cm

Erscheinungszeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Jun – Okt · rot = aktueller Monat

Sporenträger (Hymenophor)

Typ
Röhren mit Poren
Farbe
leuchtend gelb, im Alter schmutziggelb, auf Druck bläuend
Sporenpulverfarbe
olivbraun

Stiel

Form
kräftig, gedrungen bis wenig bauchig, zur Basis verjüngt und wurzelnd zugespitzt
Farbe
gelblich, zur Basis bräunlich
Oberfläche
mit feinem gelblichem bis bräunlichem Netz, besonders im oberen Teil
Basis
wurzelnd
Höhe
5,0–15,0 cm
023 cm
Dicke
2,0–6,0 cm
09 cm
Besonderheiten
Netz
mit Netzzeichnung

Fleisch, Geruch & Geschmack

Fleischfarbe
zitronengelb bis gelblich, sehr fest
Verfärbung
schwach und langsam blauend
Geruch
angenehm säuerlich-pilzig, leicht nussig
Geschmack
mild, nussartig-aromatisch

Vorkommen & Ökologie

Lebensweise
Mykorrhizapilz
Baumpartner
Eiche, Buche, Hainbuche, Hasel, Esskastanie
Habitat
Wärmebegünstigte, lichte Laubwälder, v. a. unter Eichen und Buchen; vorwiegend südliche Verbreitung, in Deutschland selten.
Boden
kalkhaltige Böden bevorzugt

Speisewert & Verwechslung

SpeisewertDer Anhängselröhrling ist ein sehr festfleischiger, wohlschmeckender Speisepilz, der dem Steinpilz mindestens ebenbürtig ist. Wegen seiner Seltenheit ist er jedoch schonenswert und sollte nicht gesammelt werden.
VerwechslungsgefahrVerwechselt werden kann er mit dem Falschen Anhängselröhrling (Butyriboletus subappendiculatus), der im Nadel-Bergwald wächst, sowie mit dem Königsröhrling (rosabrauner Hut) und dem Silberröhrling, die beide essbar sind. Gefährlicher ist die Verwechslung mit dem giftigen Schönfußröhrling (Caloboletus calopus), der einen bitteren Geschmack und ein rotes Stielnetz hat.

Weitere Hinweise

Chemische ReaktionenKOH auf dem Fleisch: orangerötlich.
BesonderheitDie Gattung Butyriboletus wurde 2014 von Arora und Frank aufgestellt. Der Name bezieht sich auf das wurzelnde Stielende (Anhängsel).
KommentarDie Art ist selten und in Deutschland geschützt (Bundesartenschutzverordnung); Funde sollten im Habitat verbleiben. Sichere Bestimmung über Stielbasis, gelbe Röhren und Standort unter Laubbäumen.
HinweisSammelverbot beachten: Die Art ist geschützt. Vor dem Verzehr sicher von giftigen Röhrlingen wie dem Schönfußröhrling (bitter, rotes Stielnetz) unterscheiden; Röhrlinge nur gut durchgegart verzehren.

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