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Birkenporling

auch: Birkenschwamm, Ötzipilz

Fomitopsis betulina · syn. Piptoporus betulinus

Bedingt essbar Porling Fomitopsis Saison: Jan – Dez
Foto: Birkenporling
Foto: megachile · CC0

Schematische Form & Farbe

Der Birkenporling wächst ausschließlich an Birken und ist an seiner nierenförmigen, korkig-zähen Konsolenform mit weißer Röhrenschicht gut zu erkennen. Als Speisepilz ungeeignet, aber traditionell als Heilpilz geschätzt.

Hut & Fruchtkörper

Form
jung knollig-nierenförmig, später konsolenartig halbkreisförmig, unterseits flach
Farbe
weißlich bis graubraun, im Alter ockerbraun
Oberfläche
glatt, dünne Haut die feldrig aufreißen kann
Durchmesser
5.0 – 25.0 cm

Sporenträger (Hymenophor)

Typ
Röhren
Farbe
weißlich, im Alter bräunend
Sporenpulverfarbe
weiß

Stiel

Form
kurz oder fehlend, seitlich ansitzend
Farbe
weißlich bis bräunlich
Oberfläche
filzig
Maße
1.0 – 3.0 cm hoch · 1.0 – 3.0 cm dick
Besonderheiten
ohne Ring, Scheide oder Netz

Fleisch, Geruch & Geschmack

Fleischfarbe
weiß
Verfärbung
unveränderlich, wird mit dem Alter zäh und korkig
Geruch
schwach säuerlich
Geschmack
säuerlich, im Alter bitter

Vorkommen & Ökologie

Lebensweise
Parasit
Habitat
ausschließlich an Birken, lebend oder abgestorben
Saison
JFMAMJJASOND
Jan – Dez

Speisewert & Verwechslung

SpeisewertAls Speisepilz ungeeignet (zäh, korkig), traditionell aber als Heilpilz genutzt (u.a. entzündungshemmend) – Ötzi trug einen Birkenporling bei sich.
VerwechslungsgefahrKaum verwechselbar dank der strikten Bindung an Birken und der charakteristischen Wuchsform.

Weitere Hinweise

BesonderheitBindet ausschließlich an Birken (obligater Birkenparasit), verursacht Braunfäule im Holz.
HinweisJung essbar, im Alter durch zunehmende Bitterkeit ungenießbar. Nicht giftig, aber ohne besonderen Speisewert.

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