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Septemberwald: Was jetzt wächst

26.08.2026 · Markus Habricht

Nach den ersten kühlen Nächten und etwas Regen legt der Wald im September einen echten Zahn zu. Die Kombination aus noch warmem Boden und höherer Luftfeuchtigkeit ist für viele Pilzarten der ideale Reiz, um Fruchtkörper zu bilden – und genau jetzt lohnt sich der Waldspaziergang mit Körbchen besonders.

In Laub- und Mischwäldern sind jetzt vor allem die Röhrlinge im Kommen. Steinpilze und Maronenröhrlinge zeigen sich gerne unter Fichten, Eichen und Buchen, besonders an schattigeren, moosigen Stellen. Parallel dazu füllen sich die Wiesenränder mit Wiesenchampignons und Parasolen, die im lichten Grasland genauso zuhause sind wie am Waldsaum.

Faustregel: Nach 2-3 Regentagen mit anschließend milden Temperaturen dauert es meist 5 bis 10 Tage, bis die ersten Fruchtkörper sichtbar werden.

Wichtig bleibt, wie immer: nur sammeln, was ihr zweifelsfrei bestimmen könnt. Gerade im September tauchen auch einige giftige Doppelgänger auf, die auf den ersten Blick harmlos wirken. Im Zweifel lieber stehen lassen oder ein Foto für die spätere Bestimmung machen.

Bist du sicher?