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Waldberichte

Maronenröhrling: Der zuverlässige Herbstbegleiter

28.08.2026 · Markus Habricht

Während der Steinpilz oft die Hauptrolle spielt, ist es in den meisten Wäldern tatsächlich der Maronenröhrling, der die Körbe füllt. Er ist deutlich häufiger, toleranter bei den Standortbedingungen und dabei kulinarisch mindestens ebenbürtig.

Erkennen lässt er sich an seinem samtig-braunen, oft leicht schmierigen Hut und dem hellen, bei Druck deutlich blau anlaufenden Röhrenboden. Der Stiel ist meist schlank, weißlich bis blassbraun und ohne Netzzeichnung – das unterscheidet ihn klar vom Steinpilz.

Frisch aus dem Moos: junge Maronenröhrlinge mit dem typischen samtigen Hut
Frisch aus dem Moos: junge Maronenröhrlinge mit dem typischen samtigen Hut

Standortmäßig ist er ein echter Allrounder: Nadelwälder, Mischwälder, saure Böden – solange es feucht genug ist, findet man ihn fast überall. Besonders gerne wächst er unter Fichten und Kiefern, oft in kleinen Gruppen versteckt im Moos.

Küchentechnisch verträgt er einiges: braten, trocknen, einlegen – der Maronenröhrling ist unkompliziert und dankbar. Ein Klassiker für alle, die zum ersten Mal gezielt Pilze sammeln möchten.

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